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Umfragen: Abkehr von den Altparteien

swaine1988
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Autor: Sven Eggers
Quelle: https://www.compact-online.de/...
2026-01-19, Ansichten 25
Umfragen: Abkehr von den Altparteien

Neue Meinungsumfragen dokumentieren eine anhaltende Abkehr von den alten Parteien und eine weitere Stabilisation der Blauen. Auch im Westen scheint die Stunde der AfD bald zu schlagen. Sichern Sie sich gleich die Alice-Weidel-Kanzlermedaille in Silber noch zum alten Preis. Hier mehr erfahren.

Die aktuelle Erhebung der Meinungsforscher von Insa liegt vor. Danach bleibt die AfD derzeit stärkste Kraft im Lande, kommt auf 26 Prozent. Dahinter liegen CDU und CSU mit 25 Prozent. Die SPD dümpelt bei 14 Prozent herum, Grüne bei zwölf, Linke bei elf. BSW und FDP kämen mit vier Prozent jeweils nicht in den Bundestag. Damit hätten CDU/CSU und SPD keine Mehrheit mehr im Hohen Hause. Auch für rot-grün-rot würde es nicht reichen.

AfD-Rekordwert auch in Bayern

Die Abwendung von den Täterparteien ist mit Händen zu greifen. Das gilt auch in den einzelnen Bundesländern. So hatte der Bayerische Rundfunk zuletzt die jährliche Erhebung Bayerntrend vorgelegt. So richtig rund läuft es für Ministerpräsident Söder demnach nicht.

Die CSU, die in ihren Glanzzeiten an der Marke von 60 Prozent kratzte, liegt derzeit bei 39 Prozent; ein neuerlicher Rückgang zur letzten Umfrage vor einem Jahr. Damit ist die Söder-Partei recht deutlich von ihrer angestrebten absoluten Mehrheit entfernt. Die AfD kann indes um vier Prozentpunkte zulegen und erreicht mit 19 Prozent einen neuen Höchstwert im Freistaat. Sie festigt damit ihre Position als zweitstärkste Kraft deutlich. Lange Zeit hatten sich die Blauen in Bayern schwergetan, jetzt aber werden Spitzenwerte angestrebt.

Deutliche Verluste verzeichnen die Freien Wähler: Sie fallen auf neun Prozent (-4 Punkte). Die Grünen halten sich unverändert bei 13 Prozent, die SPD backt kleine Brötchen, springt von sieben auf acht Prozent. Die übrigen Parteien (einschließlich Linke mit drei Prozent) kommen zusammen auf 12 Prozent.

Die Zufriedenheit mit der Staatsregierung sinkt zudem: Nur noch eine Minderheit von 47 Prozent gibt sich derzeit zufrieden (-3 Punkte), 50 Prozent sind unzufrieden (+2). Bei den Regierungsparteien zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Zufriedenheit mit der CSU in der Regierung ging innerhalb eines Jahres von 51 auf 44 Prozent zurück, bei den Freien Wählern sogar von 41 auf 31 Prozent (-10).

Am 20. September 2026 wählt Berlin. Und auch an der Spree sieht es düster aus für die Etablierten. Aktuelle Zahlen von Infratest zeigen schonungslos, dass es für den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nicht mehr reichen dürfe. CDU und Koalitionspartner SPD kommen laut aktueller Umfrage zusammen nur noch auf 36 Prozent – weit entfernt von einer Mehrheit.

AfD-Höchstwert auch in Berlin

Auf 22 Prozent kommt die Wegner-CDU derzeit noch. Die SPD liegt bei 14 Punkten. Ein politisches Comeback der Berliner Sozialdemokraten ist längst unrealistisch. Die lange Ära, in der Sozialdemokraten wie Brandt, Vogel oder Momper das Rote Rathaus prägten, gehört endgültig der Vergangenheit an.

Für die Zukunft blieben lediglich zwei Dreierkoalitionen denkbar. Entweder ein Bündnis aus CDU, Grünen und SPD mit Wegner an der Spitze – oder eine Koalition aus Linken, Grünen und SPD, in der Elif Eralp (Linke) als mögliche Regierende Bürgermeisterin agieren würde.

Die Linke kommt gegenwärtig auf 18 Prozent, die Grünen in Berlin verharren unverändert bei 16 Prozent. Gewinner ist auch hier die AfD, die mit 17 Prozent einen neuen Höchstwert in der Hauptstadt erreicht.

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