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Grüne Marionetten gegen Xavier Naidoo

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Autor: Karel Meissner
Quelle: https://www.compact-online.de/...
2017-05-01, Ansichten 714
Grüne Marionetten gegen Xavier Naidoo

Grüne Marionetten gegen Xavier Naidoo

Künstler wie Xavier Naidoo enttarnen nicht nur in ihren Liedern das Establishment, sondern provozieren damit ihre Gegner zu Reaktionen, mit denen sie sich selbst bloßstellen: als Antidemokraten, als passionierte Ausgrenzer und – ja, als Marionetten.

Dazu werden Anschuldigungen auf unterstem (Jutta Ditfurth-) Niveau aufgefahren, verschwörungstheoretische Interpretationen von Aussagen und Songs angefertigt, ihnen angebliche Subtexte unterschoben. Zum Glück ist die Intelligenz dieser Hobby-Inquisitoren derart niedrig, dass sich schnell ihre wahre Absicht entbirhgt: Die Gegner des Establishments in den sozialen Tod zu schicken.

Erst im Januar hatten grüne Toleranzbestien versucht, einen öffentlichen Auftritt des Soulsängers Xavier Naiddoo beim Sommerfestival im Mangfallpark (Landkreis Rosenheim) zu unterbinden, ihn also wieder auszuladen. Eine Aktion, die jede Zeile in Xavier Naidoos „Marionetten“-Song bestätigte. Damals blieb er von der Presse relativ unbeachtet. Vor dem Hintergrund des aktuellen, von den Medien konstruierten „Skandals“, lohnt die Erinnerung daran.

Die Idee zu dem Ausschluss-Appell kam der Jugendorganisation der Grünen nach einem Besuch der Landtagsabgeordneten Katharina Schulze. Die hatte dort ihre Sorgen über zunehmende rechtsextreme Gewalt artikuliert: man müsse der Demokratiebildung mehr Aufmerksamkeit schenken. Natürlich wollten die geistigen Leichtgewichte direkt zur Tat schreiten. Und als sie erfuhren, dass die Söhne Mannheims beim Sommerfestival auftreten sollten, witterten sie Opferblut.

Es folgte der Appell, Naidoo auszuladen – mit einer Begründung, die das komplette Antifa-Repertoire enthält: Naidoos Texte seien „voll von Verschwörungstheorien, antisemitischen Äußerungen, aber auch Homophobie, expliziten Hassbotschaften und der Reichsbürger-Bewegung nahen Äußerungen“. Mit ihm drohe das angesehene Sommerfestival sich in eine „Bühne für Hassbotschaften“ zu verwandeln.

Zum Glück zeigten weder die zuständige Stadt noch die Landesgartenschau GmbH für diese Schwachsinnsargumentation Verständnis. Bei einer Pressekonferenz stellten sie klar: „Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verbrieft und schützt die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit der Kunst. Diese Grundrechte zählen mit zu den höchsten Rechtsgütern unserer Verfassung. Sie haben ihre Begründung in der menschenverachtenden Unterdrückung und Barbarei der Nationalsozialisten. Es war das erklärte Ziel der Verfassungsväter, nie wieder Gesinnungsschnüffelei auf deutschem Boden zuzulassen.“

Und die grüne Jugend muss sich fragen lassen: „Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein?“ .


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