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Irrenhaus Deutschland: Hetze gegen Ungeimpfte bleibt straffrei, Kritik an den Hetzern nicht

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Autor: Alexander Schwarz
Quelle: https://www.anonymousnews.org/...
2023-01-19, Ansichten 71
Irrenhaus Deutschland: Hetze gegen Ungeimpfte bleibt straffrei, Kritik an den Hetzern nicht

Fernseharzt Eckart von Hirschhausen: „Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer!“

Jene, die monatelang Hass und Hetze gegen Ungeimpfte verbreitet haben, sind kein Fall für die deutsche Justiz, Kritiker dieser Hetzer hingegen schon. Dazu fällt einem nicht mehr viel ein, abgesehen von einem Zitat des römischen Philosophen und Universalgelehrten Augustinus: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“.

von Alexander Schwarz

Im Juli sorgte ein Unternehmer und Physiotherapeut (der auch FDP-Mitglied ist) für Aufsehen, als er unter dem Pseudonym „Mic de Vries” auf Twitter eine lange Liste unglaublicher öffentlicher Aussagen und Hassattacken gegen die Skeptiker der Corona-Impfungen veröffentlichte. Dabei zitierte er nicht nur, aber vor allem Personen des öffentlichen Lebens, die während der „Pandemie” – in vermeintlich gerechtem Zorn und der berüchtigten deutschen Besessenheit – Andersdenkende, impf- und/oder maßnahmenkritische mahnende Menschen, die auf Freiheitsrechte und den Grundsatz der körperlichen Selbstbestimmung verwiesen hatten, auf unsägliche Weise „ausgegrenzt, diffamiert, diskreditiert, beleidigt und Menschen gecancelt“ hatten.

In dieser Liste der Schande fanden sich etwa Aussagen des Sängers Udo Lindenberg („Wenn die hirntoten Risikopiloten durch die Aerosole zischen, wird es ganz viele noch erwischen“), des Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck („Impfgegner sind Bekloppte“), des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder („Es handelt sich um eine Pandemie der Ungeimpften“), aber auch von einzelnen Ärzten („Lass dich impfen, du dumme Sau”) oder Journalisten („Lasst uns Impfverweigerer mit dem Blasrohr jagen, Waidmanns Heil!”).

Keineswegs vollständige Liste der Schande

Weitere Highlights der Schreckensliste und Aussagen, die von einer Diskriminierung zeugen, von der man noch vor drei Jahren fest geglaubt hätte, dass sie in Deutschland für alle Zeiten überwunden wäre, lauteten:

„Kein Impfgegner wird wie ein Staatsfeind behandelt. Er darf nur, hoffentlich bald, nicht mehr unter Leute gehen, weil er ein gefährlicher Sozialschädling ist“ (FDP-Politiker Rainer Stinner), „Wäre die Spaltung der Gesellschaft wirklich etwas so Schlimmes? Sie würde ja nicht in der Mitte auseinanderbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten. Und so ein Blinddarm ist ja nicht im strengeren Sinne essentiell für das Überleben des Gesamtkomplexes“ (Moderatorin und „Komikerin“ Sarah Bosetti), „Zuerst einmal müssen wir eine klare Botschaft an die Ungeimpften senden: Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben“ (Ex-Saarland-Ministerpräsident Tobias Hans), „Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer!“ (Fernseharzt Eckart von Hirschhausen), „Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen…. Der Staat hat schon umstrittenere Sachen durchgepaukt!“ (RTL/n-tv-Politikchef Nikolaus Blome)

Hass und Geifer auch vom Who-is-Who der deutschen Politik:

„Kein Ungeimpfter mehr im Büro, kein ungeimpfter Fußballspieler mehr auf dem Rasen, kein ungeimpfter Abgeordneter mehr im Bundestag, kein ungeimpfter Student mehr im Hörsaal.“ (CDU-Chef Friedrich Merz), „Die Gesellschaft muss das jetzt selbst regeln: Wenn Du nicht geimpft bist, dann möchte ich auch nicht, dass Du mit meinen Kindern spielst!“ (Tropenmediziner Emil Reisinger), „Ungeimpfte dürfen nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren.“ (FDP-Verteidigungsausschusschefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann), „Was Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit für Covid-19“ (ZDF-Pöbler Jan Böhmermann), „In Deutschland reicht es nicht, den Ungeimpften auf die Nerven zu gehen, da muss man mehr tun“ (Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach), „Ungeimpfte brauchen nun Peitsche statt Zuckerbrot“ (Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery), „Vermeiden Sie Kontakt mit Ungeimpften!“ (Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalacyi), „Nur die Ungeimpften, die Deserteuren gleichen, sind zu bestrafen!“ (Triests Bürgermeister Roberto Dipiazza)

Gegen das Vergessen

Neben viel Zustimmung löste de Vries‘ Zitatsammlung – die vor allem dem Vergessen derartiger zivilisatorischer Tiefschläge gewidmet war – natürlich auch erbitterte „Kritik” und Widerspruch aus – vor allem natürlich von der selbst in der Liste (siehe oben) aufgeführten FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die zwischen ihren ständigen Forderungen nach immer mehr deutschen Waffen für die Ukraine tatsächlich noch die Zeit fand, sich im Namen der FDP von de Vries zu distanzieren und diesen selbst zu beleidigen. Die Angelegenheit war damit jedoch nicht erledigt: Vergangene Woche teilte nun „de Vries” mit, dass er selbst sich nun wegen seiner Liste einer Anzeige und einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren gegenübersehe – wegen angeblich „gefährdender Verbreitung personenbezogener Daten“. Und das, obwohl viele der von ihm zitierten Hetzer ihre Daten selbst öffentlich gemacht hatten.

Dies bedeutet also: Jene, die monatelang eine unfassbare gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hetze verbreitet haben (bis sie die Evidenz der weitgehenden Unwirksamkeit der Impfungen, ein allmählich dämmerndes Bewusstsein für die Gefährlichkeit und Schädlichkeit der unerforschten Vakzine und Zweifel an der Seriosität der Zulassungsstudien allmählich zum Verstummen brachte oder zumindest kleinlauter werden ließ), sind kein Fall für die deutsche Justiz; wer jedoch diesen Terror, diese Diskriminierung und soziale Stigmatisierung anprangert und die Verantwortlichen beim Namen nennt, der wird zum Fall für die Staatsanwaltschaft. Es müssen sich also nicht etwa diejenigen verantworten, die Hass und Gewaltaufrufe gegen Impfkritiker verbreitet hatten, oft unter eigenem Namen, sondern jene, die diese Aufrufe schlicht dokumentiert haben. Damit erreicht die Perversion des Rechtsstaats in Deutschland eine neue Dimension. Es bleibt nun abzuwarten, ob der „Fall“ de Vries tatsächlich weiterverfolgt wird – oder die deutsche Justiz sich doch dringlicheren, realen Verbrechen zuwendet und ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht wird.


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