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Studie: Jeder vierte Deutsche rutscht in Energiearmut

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Autor: Sven Reuth
Quelle: https://www.compact-online.de/...
2022-07-04, Ansichten 68
Studie: Jeder vierte Deutsche rutscht in Energiearmut

Es sind krasse Zahlen, die das Institut der deutschen Wirtschaft vorgelegt hat. Demnach befindet sich schon jeder vierte Deutsche im Bereich der sogenannten Energiearmut. Die Kriegstreiber stürzen Deutschland in den Abgrund. Lesen Sie mehr darüber in der COMPACT-Ausgabe Blackout: Kein Strom, kein Gas, kein FriedenHier mehr erfahren.

Ralph Henger, Ökonom für Wohnungspolitik beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW), ist besorgt. Laut einer IW-Studie ist die Zahl der Menschen, die im Bereich der sogenannten Energiearmut leben müssen, im vergangenen Jahr von 14,5 Prozent auf 25 Prozent gestiegen. Das ist ein gewaltiger Sprung nach oben, der praktisch ohne historische Parallele ist.

„Gefahr für Energiearmut enorm gestiegen“

 Henger äußerte gegenüber der Zeitung Welt zu den Zahlen:

„Die Gefahr für Energiearmut ist enorm gestiegen. Galoppierende Energiepreise setzen private Haushalte zunehmend unter finanziellen Druck.“

Laut der Studie droht die Energiearmut insbesondere Geringverdienern oder Haushalten, die sich in einer schwierigen Übergangsphase befinden. Arbeitslose, Alleinerziehende und Personen zu Zeiten des Renteneintritts sind besonders betroffen. Man könnte statt von „Energiearmut“ allerdings auch von staatlicher Kleptokratie sprechen, denn nirgendwo sonst auf der Welt sind die Energiepreise so hoch wie in Deutschland, da hier die höchsten Steuern und Abgaben auf Strom zu berappen sind. Diese machen auch den Löwenanteil des Endverbraucherpreises aus.

Die Zahl der Gefährdeten steigt

Die Meldung des IW zeigt aber natürlich auch, dass die Sanktionen gegen Russland Deutschland und seine Bürger wohl viel härter treffen als Russland selbst, womit die Sanktionen wohl als klassisches Eigentor einzustufen sind. Und es könnte noch ärger kommen: Es könnten weitere Bevölkerungsschichten in die Energiearmut rutschen, da mit einem höheren Einkommen auch die durchschnittliche Fläche steigt, die beheizt werden muss.

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Symbolbild kalte Wohnung. Foto: Yevhen Prozhyrko.

Dazu äußerte Henger:

„Der Unterschied zwischen den Einkommensgruppen ist aber geringer, als in der öffentlichen Debatte suggeriert wird. Die Gefahr für Energiearmut geht auch weit in die Mittelschicht hinein.“

Das Problem dürfte in diesem Winter vollends eskalieren, wenn Russland seine Gaslieferungen nach Deutschland voraussichtlich komplett einstellen wird. Schon jetzt ist laut der IW-Studie der Anteil der Menschen in der unteren Mittelschicht, die durch besonders hohe Kosten für Energie armutsgefährdet wären, im Mai dieses Jahres auf mehr als 40 Prozent gesprungen – und hat sich gegenüber dem Jahr 2021 fast verdoppelt. Zu dieser Gruppe zählen Personen, die zwischen 60 und 80 Prozent des mittleren Einkommens verdienen.

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Sie finden zu diesem Thema folgende Beiträge in unserer Blackout-Ausgabe:

Kein Strom, kein Gas, kein Frieden
Mit den Russland-Sanktionen schädigt sich Deutschland selbst mehr als das rohstoffreiche Riesenland im Osten. Es droht die größte Wirtschaftskrise seit 1945 – Verelendung, wie sie die meisten von uns zu Lebzeiten nicht kannten.

Blackout – was der Staat plant
Die Bundesregierung hat die Folgen eines Gas-Engpasses in einer Übung durchspielen lassen – mit schockierendem Ergebnis. Ein Übergreifen der Krise auf die Stromversorgung wurde vorsichtshalber ausgeblendet – dann käme alles noch schlimmer.

Die Hungermacher
Nicht nur Gas, sondern auch Nickel, Dünger und Weizen: Die Welt ist in vielen Bereichen auf Russland angewiesen. Jetzt droht eine globale Hungersnot, die einen erneuten Asyl-Tsunami auslösen könnte.

Die Not an der Küste
Verzweiflung in Mecklenburg-Vorpommern: Nord Stream 2 ist beerdigt, Fischerei und Landwirtschaft ächzen unter den hohen Energiepreisen. Für Politik und Medien ist Russland der Schuldige. Doch unter den Betroffen sieht man das anders.

Jetzt helfe ich mir selbst
Wenn es hart auf hart kommt, ist man auf sich gestellt. Nur gut, dass es Experten gibt, die einem zeigen können, wie man sicher durch die Krise kommt.

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