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FDP-Digitalminister: Essen fotografieren ist Energievergeudung

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Autor: Karel Meissner
Quelle: https://www.compact-online.de/...
2022-05-12, Ansichten 64
FDP-Digitalminister: Essen fotografieren ist Energievergeudung

Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) hat einen Super-Vorschlag für Energiesparer. Er selber hält sich freilich nicht dran. Weshalb uns wirklich eine Energiekatastrophe droht: Mit den Russland-Sanktionen schädigt sich Deutschland selbst mehr als das rohstoffreiche Riesenland im Osten. COMPACT 5/2022: „Blackout. Kein Strom, kein Gas, kein Frieden!”

Sobald Wokeness-Ideologen konkret werden, zerknallt deren Blase postwendend. Zurück bleiben Peinlichkeit und Gelächter.

Irgendwie hat Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) verstanden, dass auch die Smartphones linksgrüner Hipster eine Menge Energie verballern. Aber wie kann man der Generation Greta erklären, dass sie selber die größten Klima-Killer sind?

Zum Glück bekommt das Klima-Narrativ durch den “Wir-müssen-den-bösen-Putin-ärgern”-Imperativ angemessene Verstärkung. So versuchte sich Wissing als Tabubrecher. Viele Internetnutzer, darunter auch Greta-Grüne, fotografieren ihren (Bio-)Mampf, bevor sie ihn verzehren. Der Schnappschuss wird anschließend in Sozialen Netzwerken verbreitet. Auch als Beweis, dass Korrektheit gelebt wird.

Genau darin aber erkennt Wissing ein Problem.  Zum Abschluss des Treffens von G7-Ministern in Düsseldorf mahnte der FDP-Politiker:

„Beispielsweise neigen wir dazu, dass wir unser Essen fotografieren. Und wenn man sich die Zahl der Fotos von Essen anschaut weltweit, kommt man auf einen enormen Energieverbrauch.“

Da müsse man sich doch fragen: ist das wirklich nötig? Schließlich sollte man „nicht den Fehler wiederholen, den wir bei der Industrialisierung begangen haben, dass man die Nachhaltigkeit hinten angestellt hat“, sondern Recycling, Schutz von Rohstoffen und Energiesparmaßnahmen berücksichtigen.

Laut Welt dauerte es nicht lange, da war Wissing bereits als Doppel-Moralist enttarnt: Gefunden wurde ein Foto in Wissings Instagram-Kanal aus dem Jahre 2020, das einen Teller voller Waffeln zeigt. Dazu der messerscharfe Kommentar:

„Waffeltag. Ein im wahrsten Sinne des Wortes verwöhnter Minister“.

Das erinnert an die bayerische Grünen-Fraktionsvorsitzende und Klima-Moralistin Katharina Schulze. Die flog vor einigen Jahren für ein Wochenende nach Los Angeles und löffelte dort ein Eis im Plastikbecher. Dabei ließ sie sich fotografieren und postete stolz auf Instagram „Starting the year right” (So kann das neue Jahr beginnen). Ein User bezeichneten sie daraufhin als „Kerosin-Katha”.

Vorschlag: Facebook könnte eine neue Zensurregel aufstellen: Wer sein Essen fotografiert, wird wegen Energieverschwendung gesperrt. Alle anderen Trivial-Aufnahmen bleiben erlaubt. Da wird sich Putin aber ärgern.

Der Blackout droht! Mit den Russland-Sanktionen schädigt sich Deutschland selbst mehr als das rohstoffreiche Riesenland im Osten. Selbst Wirtschaftsminister Habeck sah Mitte März angesichts eines Gas-Embargos gegen Russland in den Abgrund:

„Wenn man jetzt den Schalter umlegt, wird es in Deutschland zu Lieferengpässen, Massenarbeitslosigkeit und Armut kommen; zu Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr beheizen können; zu Menschen, die kein Benzin mehr haben.“ Er sah in den Abgrund – und marschierte munter weiter.


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