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Billig-Strom für Frankreich – Mega-Inflation für Deutsche

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Autor: Sven Reuth
Quelle: https://www.compact-online.de/...
2022-08-18, Ansichten 223
Billig-Strom für Frankreich – Mega-Inflation für Deutsche

Kaum zu fassen: Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Grüne) lassen in Deutschland die Gaspreise explodieren, damit die Franzosen weiter Billig-Strom konsumieren können. In unserer August-Ausgabe mit dem Habeck-Titelthema „Der Kaltmacher“ zeigen wir, wer das Elend zu verantworten hat. Hier mehr erfahren.

 Da war selbst der TV-Moderator Markus Lanz in der gestern ausgestrahlten Folge seiner Talkshow sprachlos. Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller (Grüne) bejahte seine Frage, ob im Mai und im Juli 2022 mehr Gas in Deutschland verstromt worden sei als im Vorjahr. Weiter räumte der Spitzenbeamte ein, dass der Grund dafür in extrem hohen Energieexporten nach Frankreich liege.

Energiewende rächt sich

Das ist zwar nur ein Teil der Misere, zeigt aber, wie gleichermaßen wahnwitzig und volksverachtend die deutsche Energiepolitik ist. Der derzeit historisch hohe Gasanteil an der Stromproduktion ist einerseits darauf zurückzuführen, dass wegen der insbesondere auf das Betreiben von Müllers Partei, den Grünen, durchgeführten „Energiewende“ auch im vergangenen Jahr nicht weniger als drei Atomkraftwerke und mehrere Kohlekraftwerke stillgelegt wurden.

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Nächtlicher Blick auf das zum letzten Jahreswechsel stillgelegte Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln. Der Strom, der hietr einst produziert wurde, ist nur schwer zu ersetzen. Foto: Thorsten Schier I Shutterstock.com.

Aufgrund fehlender Kapazitäten zur Erzeugung der notwendigen Grundlast im deutschen Stromnetz muss nun das wertvolle Gas, das dringend für industrielle Prozesse und die Wärmeerzeugung benötigt würde, in großen Mengen verstromt werden.

Versechsfachung der Stromexporte nach Frankreich

Andererseits haben sich die deutschen Stromexporte nach Frankreich und in die Schweiz im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal versechsfacht (!). Dies hat unterschiedliche Gründe: In Frankreich befinden sich zahlreiche Atomkraftwerke in der Wartung, in der Schweiz ist die aus Wasserkraft erzeugte Strommenge stark gesunken.

Nur sind die Folgen für die Bürger der verschiedenen Nationen vollkommen unterschiedlich. Aus Angst vor neuen Gelbwestenprotesten wird der Strompreis in Frankreich von der Regierung gedeckelt, den Bürgern wurde hier gerade einmal eine Preiserhöhung von vier Prozent zugemutet. Gleichzeitig führt das krasse französische Produktionsdefizit dazu, dass das Land den europäischen Strommarkt leerkauft, was wiederum in Deutschland die Preisexplosion bei Strom und Gas weiter beschleunigt.

„Verstärkte Preisexplosion für Deutschland“

So stellte Martina Meister in der Welt fest:

„Fast die Hälfte der französischen AKWs sind abgeschaltet, das Land importiert Strom aus Deutschland. Im Winter droht ein Engpass, schon jetzt steigen die Preise. Macron sorgt dafür, dass die französischen Verbraucher davon nichts mitbekommen. Das verstärkt die Preisexplosion für Deutschland.“

Die fatale Lang- und Gleichmut der deutschen Bürger gegenüber solchen Fehlentwicklungen kann man fast nur noch als erschütternd bezeichnen. In diesem Herbst aber könnte die Stimmung kippen.

In der August-Ausgabe von COMPACT mit dem Habeck-Titelthema „Der Kaltmacher“ stellen wir den Verantwortlichen für dieses Desaster an den Pranger. Lesen Sie, wie uns der Grüne in den Ruin treibt. Hier bestellen.


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